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Als Apotheke wird heute ein Ort bezeichnet, an dem Arzneimittel und Medizinprodukte abgegeben, geprüft und – zum kleinen Teil – hergestellt werden. Zudem ist es eine Hauptaufgabe des Apothekers und des übrigen Apothekenpersonals, den Patienten zu beraten, ihn über Nebenwirkungen aufzuklären und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufzudecken. Zusätzlich zu der Abgabe von Arzneimitteln verkaufen Apotheken auch „apothekenübliche Artikel“ wie Nahrungsergänzungsmittel, kosmetische Erzeugnisse und weitere Waren mit gesundheitsförderndem Bezug. Das Wort „Apotheke“ stammt von griechisch ἀποθήκη, was wörtlich „Aufbewahrungsort“ für Vorräte im Allgemeinen bedeutet. Besonders aber bezeichnete es das meist oben im Hause gelegene Weinlager, wo der Wein in Amphoren bewahrt wurde. In Klöstern (lat. „apotheca“) wurde hiermit der Raum zur Aufbewahrung von Heilkräutern bezeichnet. Gesetzlicher Auftrag der Apotheke als Teil des Gesundheitssystems ist es, die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Dies ist im Apothekengesetz und der Apothekenbetriebsordnung geregelt. Ein Sonderfall ist die tierärztliche Hausapotheke. Hierbei handelt es sich um eine Abgabestelle. Die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen wird in Deutschland von den Bundesländern überwacht. In Nordrhein-Westfalen sind hauptamtlich beschäftigte Amtsapotheker in den Kreisen und kreisfreien Städten für die Überwachung zuständig.

Die Rothe Apotheke (heute „BerlinApotheke Hackescher Markt“) ist die älteste Apotheke Berlins. Nach Restaurierungsmaßnahmen ist die historische Inneneinrichtung weitgehend erhalten und steht seit den 1960er Jahren unter Denkmalschutz. Sie befindet sich im Berliner Bezirk Mitte, im Haus Rosenthaler Straße, Ecke Neue Schönhauser Straße. 1709 wurde Berlin durch Vereinigung der bis dahin kommunal selbständigen Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur Residenzstadt. Nach seinem Regierungsantritt 1713 trieb König Friedrich Wilhelm I. den Ausbau der Friedrichstadt, nun Bestandteil Berlins, voran. Zwischen 1725 und 1737 entstanden hier fast tausend neue Häuser. Meist zweistöckig, waren sie entsprechend den architektonischen städtebaulichen Vorstellungen des Barocks in straffer Regelmäßigkeit ausgerichtet. Um die Vergrößerung Berlins voranzutreiben, wurden vom König häufig Baustellen mit der Verpflichtung verschenkt, ein Haus zu bauen. Zu den Beschenkten, gehörte der Hofrat und Leibarzt des Königs Dr. August Buddeus (1696–1753). Er bekam in der Kochstraße 22 in der Friedrichstadt ein Grundstück zugewiesen. Nachdem Buddeus 1732 ein Haus errichten ließ, richtete er am 25. August des gleichen Jahres ein Gesuch an Friedrich Wilhelm I., ihm die Erlaubnis zum Betreiben einer Apotheke zu erteilen. Bereits am 7. September wird vom König das Privileg zur „… Anlegung einer Medicin-Apotheke mit dem Materialhandel in seinem Hause auf der Friedrichstadt allhier …“ an Buddeus vergeben.

Arzneimittel, veraltet Arzenei kurz Arzneien oder gleichbedeutend Medikamente (lateinisch medicamentum – das Heilmittel) sind nach gesetzlicher Definition „Stoffe oder Stoffzusammensetzungen, die als Mittel mit Eigenschaften zur Heilung oder zur Verhütung menschlicher oder tierischer Krankheiten bestimmt sind oder aber im oder am menschlichen oder tierischen Körper verwendet oder einem Menschen bzw. Tier verabreicht werden können, um entweder die menschlichen bzw. tierischen physiologischen Funktionen durch eine pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung wiederherzustellen, zu korrigieren oder zu beeinflussen oder eine medizinische Diagnose zu erstellen.“ Diese Beschreibung basiert auf zwei grundlegenden gesetzlichen Regelwerken über die Human- und Tierarzneimittel in der Europäischen Union, den Richtlinien 2001/83/EG (Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel) und 2001/82/EG (Gemeinschaftskodex für Tierarzneimittel) in der jeweils gültigen Fassung. Sie ist mittlerweile in etliche nationale Arzneimittelgesetze eingeflossen, darunter auch in das deutsche Arzneimittelgesetz. Die Behandlung mit Arzneimitteln wird als Medikation bezeichnet. Das Arzneimittelrecht enthält auch Vorschriften zur Bezeichnung von Arzneimitteln sowie zu Pflichtinformationen, die der Hersteller für Anwender und Verbraucher bereitstellen muss. Die große Vielfalt der heute verfügbaren Arzneimittel lässt sich nur mit Hilfe von speziellen Klassifikationssystemen und Arzneimittelverzeichnissen überblicken.

Die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) regelt die Details des Betriebs von Apotheken (öffentliche Apotheken, Krankenhausapotheken, Not- und Zweigapotheken und Krankenhausversorgende Apotheken) in Deutschland und wurde auf Basis der Verordnungsermächtigung in Apothekengesetz erlassen. Die Apothekenbetriebsordnung ist in den vergangenen Jahren mehrfach geändert worden. Mit Wirkung vom 12. Juni 2012 sind erneut umfangreiche Änderungen in Kraft getreten. Öffentliche Apotheken müssen durch einen Apothekenleiter (im Regelfall der Besitzer der Apotheke) persönlich geführt werden. Der Apothekenleiter ist für den ordnungsgemäßen Betrieb der Apotheke verantwortlich: er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Apotheke unter Beachtung aller geltenden Vorschriften betrieben wird. Neben Arzneimitteln dürfen nur apothekenübliche Waren wie etwa Medizinprodukte, Chemikalien, Mittel zur Aufzucht von Tieren, Schädlingsbekämpfungsmittel und Pflanzenschutzmittel im Sortiment angeboten werden. Das Apothekenpersonal teilt sich in zwei Gruppen ein: Pharmazeutische Tätigkeiten, hierzu zählen insbesondere die Abgabe von Arzneimitteln sowie Information und Beratung über Arzneimittel, dürfen nur vom pharmazeutischen Personal (v. a. Apotheker, Pharmazieingenieure, pharmazeutisch-technische Assistenten) ausgeübt werden. Das nicht-pharmazeutische Personal (v.a. pharmazeutisch-kaufmännische Angestellten) kann hier begrenzt Unterstützung leisten, und hat seine Hauptaufgabe in der Warenwirtschaft.

Die Amtsapotheke Usingen ist eine 1680 gegründete Apotheke in Usingen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die Apotheke wurde 1680 gegründet. Im Januar 1681 bewarb sich der Apothekergeselle Johann Philipp Viselius um die Stelle des Provisors der Apotheke. Er galt als streitsüchtig und stritt sich mit jedermann. Der physikus ordinarius, also der oberste Mediziner im Fürstentum Nassau-Usingen, Johann Henrich Flick, der die Aufsicht über die Apotheke führte, kritisiere mehrfach den Zustand der Apotheke als jämmerlich. So kritisierte er, dass Viselius die Ausgabe der Arztneimittel seiner Frau überliess, wenn er auf dem Feld tätig war (das Apotheker Nebenerwerbslandwirte waren, war in der Zeit vielfache Praxis). Vor allem aber hielte er sich nicht an die ärztlichen Rezepte. 1702 liess der Landesherr daher die Apotheke schliessen und berief den Apotheker Johann Nikolaus Heydenreich aus Sachen als neuen Apotheker. Dieser heiratete die Tochter von Viselius und übernahm die Apotheke in der Neustadt. Der neue Apotheker stand im Wettbewerb mit den ortsansässigen Krämern, Badern und Kurpfuschern, die ebenfalls Heilmittel ausgaben. Verschärft wurde dies dadurch, dass auch sein Schwiegervater Viselius bis zu seinem Tod 1717 weiterhin (wenn auch ohne Genehmigung) Heilmittel verkaufte. In einer Anweisung des Fürsten Walrad an alle Amtspersonen wurde geregelt, in aller Härte gegen in- und ausländische Schwindler vorzugehen. In der Folge wurde gegen eine Vielzahl von Quacksalbern Maßnahmen ergriffen.

Ein Rezept (v. lat. recipere nehmen‚‘, siehe auch Begriffsherkunft), auch Verschreibung, ist in der Medizin und Pharmazie die Verordnung von Arznei- oder Heilmitteln. Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung werden erstattungsfähige Arzneimittel oder Heilbehandlungen auf „Kassenrezepten“ verordnet. Die Apotheke oder die Behandlungseinrichtung rechnet die Kosten über Abrechnungszentren mit den Krankenkassen ab (siehe auch Rezeptabrechnung). Der Patient muss einen gesetzlich festgelegten Anteil zuzahlen (Selbstbeteiligung). Für die Abrechnung mit den Krankenkassen sind spezielle Formulare zu verwenden (in Deutschland etwa das rosafarbene Muster 16 für Arzneiverordnungen; Muster 8, 8a 13, 14 oder 18 für Heilmittelverordnungen). Wer nicht über eine gesetzliche Krankenversicherung versichert ist, erhält ein „Privatrezept“. Hierbei muss der Patient die Kosten für die Medikamente in der Apotheke oder die Heilmittel bzw. Heilbehandlungen selbst begleichen. Auch Kassenpatienten erhalten ein Privatrezept, wenn die Verordnung keine Kassenleistung ist. Das Privatrezept erfordert keine besondere Form. Zum Teil werden grüne oder blaue Vordrucke verwendet, die im Aufbau dem Muster 16 des GKV-Rezeptes ähneln. Ein Rezept ist die formelle, schriftliche Aufforderung eines Arztes, Zahnarztes, Tierarztes oder Heilpraktikers an die Apotheke zu einer Belieferung mit Arzneimitteln oder Hilfsmitteln. Heilpraktiker sind nicht berechtigt, verschreibungspflichtige Arzneimittel zu verordnen.

Ein Apothekerassistent, umgangssprachlich auch Vorexaminierter, gehört zum pharmazeutischen Personal in der Apotheke. Die Rechtsstellung regelt das „Gesetz über die Rechtsstellung vorgeprüfter Apothekeranwärter“ vom 4. Dezember 1973 . Danach dürfen Personen, die die pharmazeutische Vorprüfung nach der „Prüfungsordnung für Apotheker” vom 18. Mai 1904 (ZBl. S. 150) oder nach der „Prüfungsordnung für Apotheker” vom 8. Dezember 1934 (RMBl. S. 769) bestanden haben (vorgeprüfte Apothekeranwärter), eine Tätigkeit unter der Berufsbezeichnung „Apothekerassistentin“ oder „Apothekerassistent“ ausüben (§ 1 Abs. 1 ApoAnwRstG). Das Führen der Berufsbezeichnung und das Ausüben pharmazeutischer Tätigkeiten in der Apotheke können untersagt werden, wenn der Apothekerassistent sich eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich die Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufs ergibt, oder in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist (§ 2 Abs. 1 ApoAnwRstG). Die Berufsbezeichnung unberechtigt zu führen, ist ordnungswidrig (§ 3 Abs. 1 ApoAnwRstG). Von den Apothekerassistenten zu unterscheiden sind die Apothekenassistenten, welche eine Ausbildung in der DDR gemacht haben. Bis 1969 bestand die Ausbildung zum Apotheker aus einer zwei Jahre dauernden Lehre in einer Apotheke mit anschließendem, mindestens drei Jahre (sechs Semester) dauerndem Pharmaziestudium. Die Lehre wurde mit dem pharmazeutischen Vorexamen abgeschlossen. Personen, die die weitere Ausbildung zum Apotheker nicht vollendeten, dürfen die Bezeichnung „Apothekerassistent“ führen.

Eine Rezeptur ist ein Arzneimittel, das in der Apotheke für einen bestimmten Patienten aus den benötigten Ausgangsstoffen hergestellt wird, meistens auf ärztliche Verordnung. Wird eine Rezeptur nachweislich häufiger verordnet, darf die Apotheke diese nach der Apothekenbetriebsordnung mit Einschränkungen als Fertigarzneimittel im Voraus herstellen. In diesem Fall spricht man auch von Defektur (bezüglich der Herstellungserlaubnis) oder verlängerter Rezeptur (bezüglich der Zulassungspflicht). In Österreich wird die Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken nach ärztlicher Verschreibung Magistrale Zubereitung genannt, in der Schweiz ist der Begriff Formula magistralis üblich. Ferner wird in der Apotheke auch der Herstellungsort der Rezepturen als Rezeptur bezeichnet. Sofern eine Rezeptur ein Arzneimittel nach Definition des Arzneimittelgesetzes ist, gelten dessen Bestimmungen. Eine Zulassungspflicht für Rezepturarzeimittel besteht nicht, da eine Rezeptur kein Fertigarzneimittel ist. Im Gegensatz dazu ist ein defekturmäßig hergestelltes Arzneimittel ein Fertigarzneimittel, was jedoch nach Abs. 2 Nr. 1 von der Zulassungspflicht ausgenommen ist (verlängerte Rezeptur) oder nach einer Standardzulassung hergestellt wird (z. B. abgepackte Kamillenblüten, STADA-Arzneimittel). Zur Herstellung von Arzneimitteln allgemeinen wird eine Herstellungserlaubnis nach AMG benötigt.

Die Adler-Apotheke in Bayreuth ist die älteste Apotheke der Stadt. Sie wurde 1579 von dem Apotheker Johann Drosendorf als Apotheke zum goldenen Reichsadler errichtet. Das dreigeschossige Eckhaus in der Maximilianstraße 47 steht wegen seiner stadtgeschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz. In den ersten Jahrhunderten seines Bestehens war Bayreuth ohne Ärzte und Apotheker. Erst in den letzten Jahren des 16. Jahrhunderts erschien in Bayreuth der erste Arzt, nachdem einige Jahrzehnte vorher die erste eigentliche Apotheke, die Adler-Apotheke, errichtet worden war. Der erste Apotheker, der eine pharmazeutische Ausbildung aufzuweisen hatte und mit Arzneimitteln handelte, hieß Friedrich Hainold. Sein Nachfolger, Johann Drosendorf, fertigte Arzneien selbst an. Er errichtete 1579 die erste „officinam pharmaceuticam zu Baireuth“, die obere Apotheke am Markt „zum goldenen Reichsadler“. 1605 kaufte Johann von Gera „dan ganze Corpus der Apotecke“ für 720 Kaufschilling und 20 Reichstaler. Er erhielt 1621 von Markgraf Christian zu Bayreuth ein Privilegium, „daß nur ein rechtschaffenes Corpus medicinale und Apotheke angerichtet werden soll“. Die Originalurkunde ist erhalten und befindet sich in der Adler-Apotheke. Inzwischen waren in Bayreuth weitere Apotheken errichtet worden, die frühe Hof-Apotheke (1613) und die von Schmauß'sche Apotheke (1614) als zweite Stadtapotheke. Über das Schicksal der Hof-Apotheke ist nichts bekannt, die Schmauß'sche Apotheke fiel 1621 dem großen Stadtbrand zum Opfer. So wurde Johann von Gera 1621 wieder alleiniger Apotheker in Bayreuth.

Der Expopharm Medienpreis ist ein 2005 gegründeter und mit jährlich insgesamt 20.000 Euro dotierter Journalismuspreis. Die Ausschreibung erfolgt durch die Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker mbH, Eschborn, die gleichzeitig Veranstalter der pharmazeutischen Fachmesse Expopharm ist. Die Jury ist unabhängig, ihr gehören Branchenkenner und Journalisten an. Der Preis richtet sich an Journalistinnen und Journalisten, die das Thema Apotheke, deren Rolle und Funktion im Gesundheitswesen, aber auch verwandte Themengebiete oder Themenaspekte kompetent aufarbeiten, eingehend analysieren und durchaus auch kritisch hinterfragen, vor allem aber dem interessierten Laien die Fakten und deren Bedeutung verständlich vermitteln. Der Expopharm Medienpreis 2012 wurde im Künstlerhaus München am 10. Oktober 2012 in folgenden vier Kategorien vergeben: Apotheke und Politik Apotheke und Ökonomie Apotheke und Verbraucher Pharmazie und Forschung 2005 Kategorie Printmedien 1. Preis: Christian Schmitz, Menschen. das magazin - Contergan - Risiken und Nebenwirkungen Kategorie Printmedien 2. Preis: Ursula Kals, Frankfurter Allgemeine Zeitung - Wir sind auch ein bisschen der Kummerkasten der Leute Kategorie Printmedien 3. Preis: Andreas Schröder, Stuttgarter Zeitung - Wenn das Monopol fällt, geht es richtig zur Sache Kategorie Elektronische Medien: Beate Klein, ARD - Report Mainz - Trilogie Dr.

Ein Pharmazieingenieur (auch Pharmazie-Ingenieur) gehört in Deutschland zum pharmazeutischen Personal in der Apotheke und wurde an Ingenieurschulen in der DDR ausgebildet. Das dreijährige Studium bezog sich vor allem auf die Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln. Innerhalb des Rechtsraumes der DDR durften sie den Apotheker als Apothekenleiter vertreten, im Bereitschaftsdienst eingesetzt werden und in Ausnahmefällen auch eine Ausgabestelle (kleinere Apotheke) leiten. Mit der Wiedervereinigung haben Pharmazieingenieure ähnliche Befugnisse wie Apothekerassistenten erlangt. Diese dürfen den Apotheker nach Meldung bei der zuständigen Behörde vier Wochen vertreten, wenn sie hinsichtlich ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten dazu befähigt sind und im Vorjahr mindestens sechs Monate hauptberuflich in einer öffentlichen Apotheke tätig waren. Seit der deutschen Wiedervereinigung werden keine Pharmazieingenieure mehr ausgebildet. Daher ist ihre Zahl rückläufig, so waren im Jahr 2005 9.266 Apothekerassistenten und Pharmazieingenieure in den öffentlichen Apotheken in Deutschland beschäftigt, im Jahr 2011 waren es nur noch 7570. Das Gehalt der Pharmazieingenieure in der Apotheke hängt von den Berufsjahren und dem Bundesland ab, in dem die Tätigkeit ausgeübt wird. Eine Orientierung über die Bezahlung bietet der Gehaltstarif, nach dem die Vergütung ab Juli 2013 zwischen 2463 und 2750 Euro (brutto) liegt. Die Tarifverträge im Apothekenwesen werden zwischen ADEXA - Die Apothekengewerkschaft, und dem ADA (Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken) bzw.


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