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Als Übergewicht wird ein hohes Körpergewicht in Relation zur Körpergröße bezeichnet. Im engeren Sinne ist damit nur die sogenannte Präadipositas gemeint, im Gegensatz zum schweren Übergewicht, der Fettleibigkeit oder Adipositas. Das medizinische Fachgebiet, das sich mit dem Übergewicht beschäftigt, ist die Bariatrie. Übergewicht kann auf verschiedene Arten definiert werden, siehe dazu Berechnungsformeln. Durch die unterschiedlichen Erfassungsmethoden ist die Einstufung einer Person als „übergewichtig“ nicht immer eindeutig. Wesentliche Risikofaktoren sind: Bewegungsmangel (und damit geringer Energieverbrauch) Befriedigungsverhalten (Naschen) genetische Faktoren hoher Fructose-Anteil (insbesondere in Fertigprodukten) stimuliert die Einlagerung von Fetten psychologische Faktoren (z. B. Depressionen, Essstörung, z. B. Binge-Eating) Nebenwirkung von Medikamenten wie z. B. bei Kortison oder einiger Psychopharmaka wie manche Antidepressiva, Neuroleptika und Phasenprophylaktika. Schlafmangel und Nachtarbeit Verstärkt werden diese Ursachen durch Werbung für Hochkalorisches: Alkoholika, Süßigkeiten, Fette, Fertiggerichte, Fastfood, Naschereien, Knabberartikel. WHO und EU wollen dies durch Werbebeschränkungen eingrenzen, besonders in Jugendwerbung. Es wirken immer genetische und andere Faktoren lebenslang gleichzeitig, sie stellen keinesfalls alternative Wirkweisen dar.

Bei der Adipositas (lat. adeps ‚Fett‘) bzw. Fettleibigkeit, oder Obesitas (selten Obesität; engl. aber fast nur „obesity“), umgangssprachlich auch Fettsucht, handelt es sich um eine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht, die durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Nach der WHO-Definition liegt eine Adipositas ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m² vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis. Entscheidend für das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist nicht der BMI, sondern das Fettverteilungsmuster. Besonders nachteilig wirken sich Fettdepots im Bauchraum und an den inneren Organen aus (sogenannter Apfeltyp). Dieses innere Bauchfett („intraabdominales Fett“, „viszerales Fettgewebe“) beeinflusst den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel (Zuckerstoffwechsel) besonders ungünstig und gilt als wesentlicher Indikator des metabolischen Syndroms und führt damit zu Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. Als risikoärmer gilt die mehr hüft- und oberschenkelbetonte Fettverteilung (sogenannter Birnentyp). Der Bauchumfang ist leicht zu messen als Maß für die Fettverteilung. Ein erhöhtes Risiko besteht für Frauen ab 80 cm, für Männer ab 92 cm. Adipositas bei Kindern wird unter Berücksichtigung von Entwicklungsstand, Alter und Größe (sog. Perzentilen) bestimmt.

Das Körpergewicht ist ein biometrisches Merkmal und bezeichnet die physikalische Masse eines Menschen (oder Tieres), üblicherweise angegeben in kg. Es ist kurz nach der Geburt am geringsten und nimmt dann bis zum Erwachsenenalter bei normaler Entwicklung zusammen mit der Körpergröße stetig zu. Viele Menschen, vor allem in Entwicklungsländern, leiden unter Untergewicht, weil sie zu wenig zu essen haben. Übergewicht (bzw. dessen schwere Form Fettleibigkeit) ist ein verbreitetes Problem, das in Entwicklungsländern und in Industrieländern stark zugenommen hat. Auch Essstörungen können Untergewicht verursachen (z. B. Anorexie und Bulimie) oder zu Übergewicht führen (z. B. Binge Eating). Das Geburtsgewicht von Neugeborenen wird in vielen Ländern ermittelt, aufgezeichnet und statistisch ausgewertet. Es gibt eine Korrelation zwischen (Über)gewicht der Gebärenden und (Über)gewicht des Neugeborenen. Übergewicht schon im Mutterleib macht die Geburt riskanter (ab 4000 Gramm nehmen die Geburtsrisiken ein wenig zu, ab 4500 Gramm deutlich) und kann lebenslange Probleme für die Geborenen zur Folge haben. Übergewichtige Frauen leiden häufiger unter Schwangerschaftsdiabetes. Dann enthält ihr Blut zu viel Zucker. Den Zucker speichert das Baby in veränderter Form in seinen Organen. Obwohl die Kinder wachsen, bleiben sie unreif und erreichen oft nicht die nötige Leistungsfähigkeit. Die anhaltende Zuckerschwemme schädigt zudem einen Mechanismus, den man „fetale Programmierung“ nennt. Die Steuerung der Nahrungsaufnahme im Gehirn ist hierbei gestört; die Kinder werden nicht satt.

Bewegungsmangel wird ein Zivilisationsphänomen bezeichnet, das durch die Veränderungen im Berufs- und Arbeitsleben mit dem Trend zu überwiegend sitzenden Tätigkeiten in der modernen Industriegesellschaft hervorgerufen wird. Diese entsprechen nicht den in früheren Zeiten vorhandenen Bewegungsnotwendigkeiten wie z.B. Jagd und Ackerbau, um die Ernährung zu sichern. Die Folgen des zunehmenden Bewegungsmangels sind gravierend: Allein an chronischen Rückenschmerzen leidet ein großer Teil der Bevölkerung. Neben Fehlernährung und Rauchen ist der Bewegungsmangel eine der häufigsten Ursachen für Zivilisationskrankheiten wie z. B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus, koronare Herzkrankheit und Allergien. Die gesamtgesellschaftlichen Kosten, die infolge Bewegungsmangel verursachten bzw. begünstigten Krankheiten anfallen, sind sehr hoch. Jedes Jahr sterben ungefähr 600.000 Menschen in Europa an Bewegungsmangel (WHO-Angaben). Durch Übergewicht und Adipositas sterben weitere 1.000.000. In Deutschland bewegen sich Kinder zu wenig: Nur etwa 24 % der elfjährigen Mädchen bewegen sich eine Stunde oder mehr pro Tag. Dies treffe auch für etwa jeden dritten Jungen von elf Jahren zu. Fachleute sprechen heute bereits von einer „Generation Chips“, benannt nach dem Buch von Edmund Fröhlich und Susanne Finsterer mit dem Untertitel „Computer und Fastfood – was unsere Kinder in die Fettsucht treibt“. Das Sterberisiko steigt innerhalb von 20 Jahren um 56 %, wenn man sich wenig bewegt, um 52 % durch Rauchen, um 31 % durch schlechte Ernährung und um 26 % durch viel Alkohol.

Perinatale Übergewichtssprävention (Wortbildung aus gr. Περί ‚um…herum‘ und lat. natalis ‚zur Geburt gehörend‘; d. h. den Zeitraum um den Geburtstermin herum betreffend, und aus Prävention von lat. praevenire ‚zuvorkommen‘) umfasst Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Vermeidung von Übergewicht während der Schwangerschaft. Diese Prävention kann einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Mutter und die gesundheitliche Entwicklung des Kindes haben und Erkrankungen vorbeugen. Die Prävalenz von Übergewicht bei Schwangeren in Deutschland hat in den letzten drei Jahrzehnten deutlich zugenommen; rund ein Drittel aller Schwangeren ist übergewichtig. Übergewicht der Mutter vor und während der Schwangerschaft kann zu Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt führen (z. B. Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie, Makrosomie, Schulterdystokie, Fehlbildungen, höhere Rate von Schnittentbindungen und Infektionen) und auch postnatal (nach der Geburt) ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Übergewicht und Folgeerkrankungen des Kindes darstellen. Erkenntnissen des noch relativ jungen Forschungsgebietes der „perinatalen Programmierung“ zufolge, beeinflusst sowohl maternales Übergewicht als auch eine nicht optimale Ernährung des Säuglings nach der Geburt langfristig den Stoffwechsel des Kindes und führt zu einer veränderten Stoffwechsel-Programmierung (Prägung), die das Risiko für chronische Erkrankungen wie Übergewicht und damit einhergehende Folgen erhöht.

WHtR (von englisch Waist to Height Ratio‚ Taille-zu-Größe-Verhältnis) bezeichnet das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Körpergröße. Es soll im Gegensatz zum weit verbreiteten Body-Mass-Index (BMI) eine Aussage über die Verteilung des Körperfetts machen und somit eine größere Aussagekraft bezüglich der gesundheitlichen Relevanz von Übergewicht erlauben. Einer über acht Jahre laufenden Studie der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität mit über 11.000 Probanden zufolge ist der WHtR als Index besser für die Bewertung von gesundheitlichen Risiken geeignet, da hier genauere Rückschlüsse auf den gesundheitlich bedenklichen Bauchfettanteil gezogen werden können. Der Vorteil des WHtR gegenüber dem BMI liegt vor allem darin, dass der BMI nur eine geringe Aussage über die gesundheitlich relevanten Ursachen eines Über- oder Untergewichts erlaubt, da beispielsweise sehr muskulöse Männer einen hohen BMI aufweisen. Nicht zu verwechseln ist der WHtR mit dem WHR (Taille-Hüft-Verhältnis, Waist-to-hip ratio), welches ursprünglich in erster Linie als körperästhetisches Maß eingeführt wurde, jedoch ebenfalls eine Abschätzung zur Verteilung des Körperfetts erlaubt. Der WHtR wird folgendermaßen berechnet: WHtR=u/l wobei u den Taillenumfang und l die Körpergröße angibt. Für Unter-40-Jährige ist ein Wert über 0,5 kritisch. Im Alter von 40 bis 50 liegt die Grenze zwischen 0,5 und 0,6, bei über Fünfzigjährigen bei 0,6.

Unter Adipositaschirurgie (oder auch bariatrischer Chirurgie) versteht man chirurgische Maßnahmen zur Bekämpfung des krankhaften Übergewichtes. Sie ist ein Spezialgebiet der Viszeralchirurgie und beschäftigt sich mit der chirurgischen Veränderung des Magen-Darmtraktes. Ziel ist es, Menschen mit krankhaftem Übergewicht, bei denen herkömmliche Maßnahmen zur Gewichtsreduktion nicht erfolgreich waren, bei der Gewichtsabnahme zu unterstützen. Sie stellt medizinisch das invasivste Mittel dar, um gegen krankhaftes Übergewicht und dessen Folgeerkrankungen vorzugehen. Nach einer adipositaschirurgischen Operation muss der Betroffene sich auf eine spezielle, ausgewogene Ernährung umstellen. Durch die Gewichtsreduktion kann eine deutliche Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes eintreten, da viele Folgeerkrankungen ebenfalls günstig beeinflusst werden. Es gibt zahlreiche Operationsverfahren, von denen in Deutschland vier als Standardverfahren anerkannt sind und individuell in Betracht kommen: Magenband, Schlauchmagen, Magenbypass (Roux-Y-Magen-Bypass) und biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch (BPD-DS). Diese Empfehlungen stammen aus der Medizinischen Leitlinie für die Chirurgie der Adipositas (sogenannte S3-Leitlinie), welche von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV) herausgegeben wird und regelmäßig an den Stand der medizinischen Erkenntnisse angepasst wird.

Als Überernährung bezeichnet man eine Ernährung von Mensch und Haustier, bei der dem Körper mehr Energie zugeführt wird als Bedarf besteht. Es kommt zu einer positiven Energiebilanz. Dauernde Überernährung geht mit Übergewicht oder Fettleibigkeit einher. Für die Mehrheit aller Menschen heute und in der Geschichte war eher die Unterernährung als die Überernährung ein Problem, allerdings ergab die "Global Burden of Disease Study" (Quelle: Lancet 2012; 380 (ganze Ausgabe)), dass mittlerweile mehr Menschen an den Folgen von Übergewicht versterben, als an Mangelernährung. Außerhalb privilegierter Oberschichten haben erst die Massenproduktion der Lebensmittelindustrie und verbesserte Transportmöglichkeiten im 20. Jahrhundert – insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg – sowie vorproduzierte Nahrungsmittel eine weitverbreitete Überernährung ermöglicht. Aber nicht nur Menschen, sondern auch Haustiere wie Hunde und Katzen sind vor allem in der westlichen Welt teilweise überernährt. Die gezielte Überernährung von Schlachttieren durch den Menschen wird als Mast bezeichnet. In der Stammesgeschichte des Menschen war es für den Homo sapiens vorteilhaft, in Zeiten des Nahrungsüberflusses schnell Energie zu speichern. Diese Energiespeicher konnten dann in Zeiten des Nahrungsmangels wieder aufgebraucht werden. Heutzutage gibt es zumindest in den Industrieländern Nahrung im Überfluss. Als Folge fehlt die Balance zwischen zugeführter Energie aus der Ernährung des Menschen und dem Energieverbrauch durch Bewegung.

Mit Essstörung bezeichnet man eine Verhaltensstörung mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden. Zentral ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“. Sie betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung und hängt mit psychosozialen Störungen und mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen (Psychosomatik). Medizinisch handelt es sich meist um eine Störung der Energiebilanz: zu hohe Energiezufuhr bei zu geringem Energieverbrauch, z. B. durch mangelnde Bewegung, führt zu Übergewicht durch dauerhafte Plusbilanz zu geringe Energiezufuhr bei relativ zu hohem Energieverbrauch führt zu Mangelernährung durch dauerhafte Minusbilanz falsche Ernährung führt zu Vitaminmangel, Mineralmangel und zu einer Störung des Elektrolythaushalts im Körper Physiologische Regelmechanismen können den Energieumsatz des Körpers über einen gewissen Zeitraum und in begrenzten Ausmaßen an das Energieangebot anpassen. Im Falle des Energiemangels werden Stoffwechselregulationen eingesetzt, um z. B. vorhandene Energievorräte effizienter auszunutzen und Energie einzusparen. Die bekanntesten, häufigsten und anerkannten Essstörungen sind die unspezifische Ess-Sucht, die Magersucht (Anorexia nervosa), die Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) und die Fressattacken (englisch „Binge Eating“). Die einzelnen Störungen sind nicht klar voneinander abgrenzbar. Oft wechseln die Betroffenen von einer Form zur anderen und die Merkmale gehen ineinander über und vermischen sich.

Unter Gewichtsreduktion – auch Gewichtsabnahme oder Gewichtsverlust genannt – versteht man die Verringerung von Körpergewicht bei Menschen (oder Tieren). Grundsätzlich kommt es zu einer Gewichtsreduktion, wenn dem Körper beim Stoffwechsel weniger Energie in Form von Nahrung und Getränken zugeführt wird als durch Grundumsatz und körperliche Aktivität verbraucht werden und dadurch eine negative Energiebilanz entsteht. Eine gezielte Gewichtsreduktion (ugs. Abnehmen) kann durch eine Kombination folgender Maßnahmen erreicht werden: reduzierte Ernährung mittels Diät gesteigerte körperliche Aktivität durch Sport und Fitnesstraining Ernährungsumstellung allein reicht nicht zur gezielten Gewichtsreduktion. Es ist wünschenswert, zusätzlich zur Diät auch Muskelmasse aufzubauen (Muskelaufbau). Ist nämlich erst einmal ausreichend Muskelmasse vorhanden, werden Kalorien schneller verbrannt. Eine gezielte Gewichtsreduktion ist vor allem notwendig bei Übergewicht, welches häufig in industrialisierten Ländern auftritt, wo nur noch wenige Menschen harte körperliche Arbeit verrichten und Nahrung im Überfluss vorhanden ist. Bei starkem Übergewicht (Adipositas) können auch Maßnahmen der Adipositaschirurgie zum Einsatz kommen. Eine gute Anleitung der Ernährungsumstellung und periodische Kontrolle der Gewichtsreduktion mit Erfassen weiterer Parameter wie Umfängen etc. durch eine dafür ausgebildete Fachperson ist für den Erfolg der Gewichtsreduktion auch langfristig notwendig.

Der Diabetes mellitus (DM) („honigsüßer Durchfluss“, griechisch διαβήτης, von altgriechisch διαβαίνειν diabainein, „hindurchgehen“, „hindurchfließen“ und lateinisch mellitus „honigsüß“), umgangssprachlich kurz: Diabetes oder Zuckerkrankheit ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten. Das Wort beschreibt deren Hauptsymptom, die Ausscheidung von Zucker im Urin. In der Antike wurde die Diagnose durch eine Geschmacksprobe des Urins gestellt, denn der Harn von Personen mit Diabetes weist bei erhöhtem Blutzuckerspiegel einen süßlichen Geschmack auf. Diabetes mellitus ist der Sammelbegriff für verschiedene (heterogene) Stoffwechselstörungen, deren Leitbefund eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) ist. Mechanismen, welche zur Hyperglykämie führen, setzen überwiegend am Insulin, dem Hauptregelungshormon des Zuckerstoffwechsels im menschlichen Körper, an: absoluter Insulinmangel, relativer Insulinmangel durch eine abgeschwächte Wirksamkeit des Insulins (Insulinresistenz) oder beides zusammen. Für die meisten zum Diabetes führenden Mechanismen sind grundlegende Ursachen noch Gegenstand von Hypothesen und Forschung, allgemein akzeptierte Gesamttheorien existieren noch nicht. Es werden eigene Patientenschulungen, in Österreich zum Beispiel nach dem Düsseldorfer Schulungsmodell, angeboten. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit für dieses Krankheitsbild wird seit 1991 der 14. November als Weltdiabetestag begangen. Zur Geschichte der Diabetologie und insbesondere der Geschichte des Wirkstoffs Insulin siehe Geschichte der Diabetologie.


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