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Eine Sprachreise ist ein Auslandsaufenthalt mit dem Ziel Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben oder zu verbessern. Dabei erfolgt der Fremdsprachenunterricht an einer spezialisierten Sprachschule in natürlicher Sprachumgebung. Der Begriff Sprachreisen hat die vorher üblichen Begriffe wie Sprachferien, Sprachurlaub oder den in der Schweiz üblichen Terminus Sprachaufenthalt ersetzt oder ist mit ihnen in Konkurrenz getreten. Der Sprachreiseveranstalter organisiert die Sprachreise. Er arrangiert die Anreise und gibt Informationen über Unterkunft und ein Freizeit- und Kulturprogramm weiter, das von der jeweiligen Sprachschule ausgerichtet wird. Den Sprachreisenden wird damit ein komplett organisiertes Programm angeboten. Eine Sprachreise dient dem Zweck, eine Fremdsprache im Ausland zu erlernen oder zu entwickeln. Sie besteht aus einem Bündel von Reiseleistungen, das mindestens die Reisehauptleistungen beinhaltet: Beförderung, Unterkunft und Sprachunterricht. In der Regel werden 15 bis 30 Wochenstunden Unterricht gegeben, mit dem Ziel in kurzer Zeit sprachliche Fähigkeiten auszubauen. Sprachkurse im Ausland finden idealerweise an einem Kursort statt, an dem die zu entwickelnde Sprache in einem natürlichen Umfeld gesprochen wird. Durch die Campus-ähnliche Atmosphäre in vielen Sprachschulen lernen sich Menschen verschiedener Nationalitäten kennen, denn sie haben ein gemeinsames Ziel.

Eine Sprachschule oder Sprachenschule ist eine besondere Schule, an der Sprachen gelehrt werden. Sprachenschulen werden entweder von Ausländern besucht, die die jeweilige Landessprache lernen wollen, oder von Personen, die Kenntnisse in Fremdsprachen neu erwerben oder vertiefen wollen. Die Angebote von Sprachenschulen unterscheiden sich hinsichtlich der Zahl der Teilnehmer - Einzel-, Kleingruppen- oder Gruppenunterricht -, hinsichtlich der Zielgruppe - z. B. Firmenschulungen für Mitarbeiter -, hinsichtlich der Dauer und Häufigkeit des Unterrichts - Intensivkurse, Wochenendkurse. An manchen Sprachenschulen können Abschlüsse in Fremdsprachenberufen abgelegt werden. Manche Sprachenschulen organisieren auch Sprachreisen und Auslandsaufenthalte. Für den Erwerb der deutschen Sprache sind die Goethe-Institute international von großer Bedeutung. Folgende Kriterien sind bei der Auswahl einer Sprachenschule und eines dort angebotenen Kurses zu beachten: Qualifikation der Fremdsprachenlehrer: Abgeschlossenes Hochschulstudium, Lehrerfahrung, didaktische und methodische Kompetenz Kurskosten inklusive oder zusätzliche Kosten für Anmeldung u. Ä. Gruppengröße, besonders bei Kursen mit Schwerpunkt Kommunikative Kompetenz Individuelle Lernberatung und Betreuung Referenzen Etliche europäische Staaten unterhalten ein Netz von Sprachenschulen im jeweiligen In- und Ausland, die den Erwerb der Landessprache fördern und jedermann zugänglich machen sollen.

Eine Fremdsprache ist eine Sprache, die nicht die Muttersprache einer Person ist. Eine solche fremde Sprache eignet sich eine Person nur durch bewusstes Lernen – sei es in der Schule, durch Sprachkurse oder autodidaktisch – oder spielerisch als im fremden Sprachraum lebendes Kind an. Die Beherrschung mindestens einer Fremdsprache gilt im Berufsleben in vielen Branchen der Wirtschaft inzwischen als Schlüsselqualifikation, z. B. im Hotelwesen, im Handel und in der Forschung. Die häufigsten in Deutschland gelehrten Fremdsprachen an öffentlichen Schulen sind Englisch, meist als erste Fremdsprache, sowie Latein, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Dänisch und Niederländisch. Die meisten Schüler lernen ab der 5. Klasse Englisch. Zunehmend wird auch ein früherer Beginn des Englischunterrichts eingeführt: Schon in der Grundschule oder sogar im Kindergarten werden Kinder zunächst spielerisch an die erste Fremdsprache herangeführt. In der 6./7. und 9. Klasse und dann wieder in der Oberstufe (Jahrgangsstufe 11) kann jeweils eine weitere Sprache erlernt werden. Für den Erwerb des Abiturs ist eine zweite Fremdsprache vonnöten, daher ist sie Pflicht ab der 7. Klasse. Spezifische Regelungen hängen vom Schultyp und vom Bundesland ab. In der DDR war der Erwerb der russischen Sprache an Oberschulen ab der 5. Klasse Pflicht, ab der 7. Klasse wurde fakultativer Unterricht meist in Englisch oder Französisch angeboten.

Ausland steht im Gegensatz zu Inland und bezeichnet aus Sicht der sprechenden Person ein anderes Land (und „aus einem anderen Land”) als das eigene Land, in dem man beheimatet ist, das Herkunftsland, Heimatland. Im staatsrechtlichen Sinne bezeichnet der Begriff Ausland aus der Sicht der sprechenden Person diejenigen Staaten, abhängigen Gebiete und internationalen Gebiete auf der Erdoberfläche (entweder einzeln oder auch in ihrer Gesamtheit), deren Staatsangehörigkeit die Person nicht besitzt oder in denen sie sich nicht befindet. „Inland“ hingegen bezeichnet den Staat, in dem sich die Person befindet beziehungsweise auf den sie sich bezieht. Obwohl die Begriffe Inland und Ausland immer relativ in Bezug auf den eigenen Standpunkt (z. B. Person, Gruppe, Land) definiert sind, spielen sie vor allem eine wichtige Rolle im politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Bezugsrahmen. Soziologisch gesehen entspricht Inland dem „Wir“, d. h. der eigenen Gruppenidentität (siehe In-Group), während „Ausland“ die „Anderen“ sind (siehe Out-group). Folgende politischen bzw.

Das so genannte Welschlandjahr bezeichnet den Aufenthalt von Deutschschweizer Jugendlichen nach der obligatorischen Schulzeit im französischen Sprachraum der Schweiz. Der Aufenthalt im italienischen Sprachraum der Schweiz wird als Tessinjahr bezeichnet. Bis in die späten 1970er Jahre hinein gehörte das Welschlandjahr zum Pflichtenheft der Ausbildung junger Frauen und Männer in der Deutschschweiz. Während Mädchen meist als Haushaltshilfe oder Kindermädchen in einer Familie unterkamen, arbeiteten Jungen als Knechte, Hilfsarbeiter oder seltener in einem Lehrbetrieb. Das Welschlandjahr diente allgemein als Zwischenlösung zwischen obligatorischer Schulzeit und Berufslehre, um eine andere Landessprache zu lernen. Für junge Frauen war es eine gute Gelegenheit, Sprachaufenthalt mit dem damals für viele „Frauenberufe“ obligatorischen Hauswirtschaftsjahr zu verbinden. Umgekehrt begaben sich auch Westschweizer Mädchen und Jungen in die Deutschschweiz. In den 1980er und 1990er Jahren ging das Interesse der Schweizer Jugendlichen an einem Sprachaufenthalt in anderen Teilen der Schweiz zugunsten Aupair-Aufenthalten oder Schüleraustausch in englischsprachigen Ländern zurück, bevor es gegen Ende der 1990er erneut zunahm. Heute besteht das Welschlandjahr weniger in einer französischsprachigen Hauswirtschaftslehre als in einem organisierten Aupair-Aufenthalt mit Besuch einer Sprachschule und teilweise sogar organisierten Freizeitaktivitäten. Für Jugendliche aus finanzkräftigen Familien werden zudem mehrmonatige Sprachaufenthalte bzw.

Freizeit im Sinne von arbeitsfreier Zeit sind Phasen, über die der Einzelne frei verfügen kann und in denen er frei von bindenden Verpflichtungen ist. Diese Zeit steht für die Erholung von den Anstrengungen beruflicher und sonstiger Obliegenheiten zur Verfügung. Sie wird aber nicht nur dafür, sondern auch für vielfältige andere Aktivitäten genutzt. Das Wort geht auf die spätmittelalterlichen Rechtsbegriffe „Freye-zeyt“ und „frey zeit“ zurück und benannte damals die Zeit des „Marktfriedens“. Das deutsche Wort „Freizeit“ geht auf den spätmittelalterlichen Rechtsbegriff „frey zeyt“ zurück, der im 14. Jahrhundert die „Marktfriedenszeit“ beschrieb. In jenem Zeitabschnitt wurde Marktreisenden und -besuchern Sicherheit vor Gewalt und Störungen aller Art, einschließlich offizieller Maßnahmen wie Verhaftungen und Vorladungen, gewährleistet. Zuwiderhandlungen wurden doppelt geahndet. „Frey zeyt“ war damals somit temporäre Friedenszeit. Obwohl sie mit dem heutigen Freizeitbegriff eher wenig zu tun hat, ist sie – als echtes Gesetz – mit einem modernen Tarifvertrag im Arbeitsrecht vergleichbar. Den modernen Begriff von Freizeit als arbeitsfreier Zeit hat der Pädagoge Friedrich Fröbel 1823 geprägt. Er bezeichnete damit die Zeit, die den Zöglingen seiner Erziehungsanstalt in Keilhau „zur Anwendung nach ihren persönlichen und individuellen Bedürfnissen freigegeben“ war. 1865 tauchte der Begriff erstmals in einem deutschen Wörterbuch (nämlich dem von Daniel Sanders) auf.

Ein Reiseveranstalter ist eine Unternehmung, die eigene Leistungen sowie Leistungen Dritter (Leistungsträger) zu marktfähigen touristischen Angeboten (Pauschalreisen) kombiniert und für die Vermarktung sorgt, wobei diese Pauschalreisen im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko angeboten werden. Im Unterschied zum Reisevermittler bietet der Reiseveranstalter die Reisen im eigenen Namen an. Hauptartikel: Reisevertrag; Reiserecht Ein Reiseveranstalter ist eine natürliche oder juristische Person, die zwei oder mehrere Hauptreiseleistungen zu einem Pauschalpreis anbietet und die Reise im eigenen Namen zu erbringen verspricht. Unberührt bleibt die Möglichkeit des Reiseveranstalters zur Erfüllung der im Reisevertrag dem Reisenden versprochenen Pflichten sich Erfüllungsgehilfen (Leistungsträgern) zu bedienen. Hauptreiseleistungen können sein: Beförderung des Reisenden (Flug, Bahn, Schiff, Bus); Beherbergung des Reisenden (Hotel, Ferienwohnung) Dienste eines Reiseleiters usw. In der Regel werden Beförderung, Beherbergung und Bewirtung nicht durch den Reiseveranstalter selbst, sondern durch andere Unternehmen erbracht, die der Reiseveranstalter als Leistungsträger eingeschaltet hat. Ein Reiseveranstalter erbringt die im Reisevertrag versprochene Gesamtheit von Reiseleistungen selbst oder bedient sich zur Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber dem Reisenden Erfüllungsgehilfen (Leistungsträger).

Ellen Henrichs-Kleinen (* 1955 in Siegen) ist eine deutsche Pädagogin und Verfasserin von Lehr- und Unterrichtswerken zur Englischen Grammatik. Ellen Henrichs studierte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und wurde Gymnasiallehrerin. 1984 gründete sie zusammen mit ihrem Gatten Edgar Kleinen, ebenfalls Gymnasiallehrer, eine private Lehr- und Unterrichtseinrichtung in Nieder-Olm. Neben der Sprachvermittlung führt sie auch Sprachreisen nach England und in die USA durch. Englische Grammatik: Die Zeiten, Aktiv und Passiv, Hilfsverben, Indirekte Rede, Infinitiv und Gerundium, If-Sätze, Nomen (Plural, Genitiv), Artikel, ... Präpositionen, Konjunktionen, Wortstellung. Bassermann Verlag, Juni 2008 Englische Grammatik, Falken Verlag, 1997 Englisch Grammatik 9.-10. Klasse : Nomen, Adjektiv / Adverb, Pronomen, Präpositionen, Konjunktionen, Tandem Verlag( Englisch Grammatik 9.-10. Klasse : Das Verb, Die Zeiten, Satzarten, Tandem Verlag English Grammar 1. Das Verb - Die Zeiten - Satzarten. 9./10.

Die Unternehmensgruppe EF Education First ist ein weltweiter Anbieter von Bildungs- (insbesondere Sprachunterricht) und Reisedienstleistungen. Laut Eigenwerbung ist es die größte privatwirtschaftliche Bildungsinstitution der Welt. EF Education wurde vom Schweden Bertil Hult in Stockholm als Europeiska Ferieskolan (Europäische Ferienschule) gegründet und ist nach wie vor im Familienbesitz. Der Geschäftssitz der Gruppe ist seit 2001 in Luzern; weitere wichtige Büros befinden sich in Boston, Hong Kong, Shanghai, London und Zürich. Derzeit beschäftigt das Unternehmen weltweit ca. 14.000 Festangestellte sowie 20.000 befristete Mitarbeiter (Sprachlehrer und Reiseleiter). Im nach wie vor stark fragmentierten und oft von gemeinnützigen/öffentlichen Institutionen dominierten Markt der Sprachschulen und Sprachreisen differenziert sich EF Education durch globale Präsenz (eigene Schulen und Verkaufsbüros in über 50 Ländern) und Gewinnorientierung: Das Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz schätzte im Mai 2006 den Umsatz der Unternehmensgruppe auf zwei Milliarden Schweizer Franken, bei einer Gewinnmarge von über 10 Prozent. EF-Gründer Bertil Hult organisierte 1965 zum ersten Mal eine Gruppenreise für schwedische Studenten nach Südengland. Prinzessin Margaretha von Schweden eröffnete 1978 die erste Internationale EF-Sprachschule in Cambridge. 1983 war die Eröffnung der ersten EF-Sprachschule in den USA. EF English First wurde 1993 die erste ausländisch geführte Sprachschule in Shanghai. 1997 startete die Online-Sprachschule Englishtown.com.

Unter einem Sicherungsschein versteht man allgemein eine Urkunde, aus der hervorgeht, dass eine zu erbringende Leistung im Falle der Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit des Schuldners versichert ist. Im Versicherungsfall ist die Versicherung des Schuldners (wenngleich teilweise unter Einschränkungen) zur Haftung gegenüber dem Gläubiger verpflichtet. Die Übergabe eines Sicherungsscheins an den Gläubiger kann vertraglich vereinbart bzw. vorausgesetzt (in der Regel beispielsweise beim Leasingvertrag) oder durch Gesetz angeordnet werden (beispielsweise beim Reisevertrag). Wird ein Fahrzeug geleast oder durch ein Kreditinstitut finanziert, so verlangen in der Regel der Leasinggeber (= Leasingunternehmen) bzw. der Kreditgeber vom Versicherer, der das Fahrzeug versichert, einen sog. Sicherungsschein. In diesem Sicherungsschein bestätigt der Versicherer den Versicherungsumfang. Gleichzeitig erklärt der Versicherer, den Leasing- bzw. Kreditgeber zu informieren, wenn a) der Versicherungsnehmer (= Leasing- bzw. Kreditnehmer) die Versicherung kündigt oder den Versicherungsumfang ändert b) ein Schadensfall eingetreten ist (der Versicherungsnehmer kann nicht mehr frei über die Versicherungsleistung verfügen) c) ein Prämienrückstand besteht (der Leasing- bzw. der Kreditgeber haben das Recht, die ausstehende Prämie auszugleichen, um so den Versicherungsschutz zu erhalten) d) ein Prämienvorstand besteht (der Leasing- bzw.

Die F+U Unternehmensgruppe ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung mit Sitz in Heidelberg. Derzeit bietet die als gemeinnützige GmbH organisierte F+U über 500 Lehrgänge, Studiengänge, Kurse und Seminare zur Aus-, Fort- und Weiterbildung an. Dabei steht die Abkürzung F+U für Fortbildung und Unterricht. Die F+U unterhält allgemeinbildende und berufliche Schulen, staatlich anerkannte Fachschulen, Berufsschulen, die Internationale Berufsakademie, Sprachschulen und die Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur in Deutschland und dem europäischen Ausland. Darüber hinaus besteht ein umfangreiches Netz von Kooperationen und Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen im In- und Ausland. Gegründet wurde die F+U Unternehmensgruppe im Jahr 1980 von Hans-Dieter Sauer, Oberstudiendirektorin Marianne Müller und Studiendirektor Otto Friedrich Bär. Sitz des Unternehmens war und ist Heidelberg. Seit 1992 ist Hans-Dieter Sauer der alleinige Gesellschafter der F+U Gruppe. Ziel der F+U ist es, aktuelles Fachwissen und -können zu vermitteln. Orientierung bieten dabei die Erfordernisse des Arbeitsmarkts, die derzeit gültigen wissenschaftlichen Standards sowie die Anforderungen und Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Lehrgänge, Studiengänge, Kurse und Seminare finden dabei sowohl in Vollzeit, als auch berufsbegleitend oder als Fernunterricht bzw. Fernstudium statt. Die offiziell anerkannten Abschlüsse bieten für die Absolventinnen und Absolventen eine Ausgangsbasis für den beruflichen Aufstieg. Seit 1999 ist die F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.


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