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Ein Smartphone [ˈsmɑːtˌfəʊn] ist ein Mobiltelefon, das mehr Computerfunktionalität und -konnektivität als ein herkömmliches fortschrittliches Mobiltelefon zur Verfügung stellt. Aktuelle Smartphones lassen sich meist über zusätzliche Programme (sogenannte Apps) vom Anwender individuell mit neuen Funktionen aufrüsten. Ein Smartphone kann auch als ein kleiner transportabler Computer (PDA) mit zusätzlicher Funktionalität eines Mobiltelefons verstanden werden.
Smartphones können durch folgende Merkmale von klassischen Mobiltelefonen, PDAs und Electronic Organizern unterschieden werden:
Smartphones sind in Konstruktion und Bedienung nicht nur für das Telefonieren optimiert, sondern sollen die komfortable Bedienung einer breiteren Palette von Anwendungen ermöglichen. Typische Merkmale sind daher vergleichsweise große und hochauflösende Bildschirme, alphanumerische Tastaturen und/oder Touchscreens.
Smartphones verfügen meist über ein Betriebssystem mit offengelegter API (siehe Abschnitt Betriebssysteme). Es ermöglicht dem Benutzer, Programme von Drittherstellern zu installieren. Mobiltelefone haben im Gegensatz dazu meist eine vordefinierte Programmoberfläche, die nur begrenzt, z. B. durch Java-Anwendungen, erweitert werden kann.
Smartphones verfügen oft über unterschiedliche Sensoren, die in klassischen Mobiltelefonen seltener zu finden sind. Hierzu zählen insbesondere Bewegungs-, Lage-, Magnetfeld-, Licht- und Näherungssensoren sowie GPS-Empfänger.
Ein Personal Digital Assistant (PDA) „persönlicher digitaler Assistent“ ist ein kompakter, tragbarer Computer, der neben vielen anderen Programmen hauptsächlich für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird. PDAs können zusätzlich Office-Dateien verarbeiten.
Die Bedienung erfolgt über ein berührungsempfindliches LC-Display. Viele PDAs beherrschen auch eine Handschrifterkennung. Anfang der 1990er Jahre verwendete Apple für sein neu eingeführtes Newton MessagePad erstmals die Bezeichnung PDA. Seit Ende der 1990er Jahre wurde die Bezeichnung im deutschen Sprachraum oft synonym für alle tragbaren Kleincomputer benutzt.
Heute spielen klassische PDAs am Markt praktisch keine Rolle mehr. Sie sind durch Smartphones ersetzt, die selbst über einen GSM- und/ oder UMTS-Zugang verfügen und so als Mobiltelefon fungieren können und Internet-Zugang haben. T-Mobile bezeichnet seine Smartphones in Anlehnung an PDA auch als MDA – Mobile Digital Assistant.
Electronic Organizer, welche in der Entwicklung aus programmierbaren Taschenrechnern hervorgingen, waren aufgrund der zwingend sperrigen Tastatur nur bedingt mobil einsetzbar. Entwickelte Electronic Organizer verfügten deshalb auch über einen Touchscreen, dieses ermöglichte interaktive Display Bedien-Eingaben mit einer Fingerspitze oder mit einem speziellen Stift mit abgerundeter Spitze. Daraus folgte schließlich die Entwicklung einer neuen äußerst kompakten Organizer-Generation, welche auf eine herkömmliche Tastatur (bis auf wenige Funktionstasten) gänzlich verzichtete, dem PDA.
Ein Tablet-Computer (tablet ‚Schreibtafel‘, US-engl. tablet ‚Notizblock‘) oder Tablet-PC ist ein tragbarer, flacher Computer in besonders leichter Ausführung mit einem Touchscreen-Display, anders als beim Notebook PC ohne aufklappbare Bedienflächen. Der Begriff ist nicht markenrechtlich geschützt.
Die Geräte können auch im Stehen ohne Tisch benutzt werden, indem man sie in der Hand hält.
Moderne Designs haben keine Tastatur, Daten im Dialog werden durch Berühren der Displayfläche mit Stift oder Fingerspitze eingegeben. Der berührungsempfindlichen Bildschirm stellt entweder eine virtuelle Tastatur bereit oder zeigt Icons und Menüs zur Auswahl. Oft werden ein Tablet-PCs mit einer Software zur Handschrifterkennung ausgestattet.
Diese Geräteklasse hat oft proprietäre Ein-Chip-Systeme mit Embedded-Betriebssystemen.
Konzepte für diese Gerätegattung existieren bereits länger, eines der ersten Geräte dieser Art war 1993 das Newton MessagePad von Apple, das allerdings keine große Marktbedeutung erringen konnte. Das erste Gerät dieser Gattung, welches in größeren Stückzahlen verkauft wurde, ist das 2010 vorgestellte Apple iPad.
Die Bauform der Tablet-Computer entspricht dem Slate-Design. Diese Bauform wird teilweise auch als Pad oder Surfpad bezeichnet. Das Gerät besteht dabei aus einem monolithischen Block, welcher das Display und sämtliche anderen Bauteile enthält. Dabei sind nur wenige Schnittstellen für Peripheriegeräte vorhanden. Teilweise existiert nur eine einzelne Schnittstelle, die über Adapter Standardschnittstellen wie USB oder VGA bereitstellt.
Android (von android /ˈænˌdrɔjd/ von griechisch androïdes menschenähnlich, ‚Androide‘) ist sowohl ein Betriebssystem als auch eine Software-Plattform für mobile Geräte wie Smartphones, Mobiltelefone, Netbooks und Tablets, die von der Open Handset Alliance (Hauptmitglied: Google) entwickelt wird. Basis ist der Linux-Kernel. Bei Android handelt es sich um freie Software, die quelloffen entwickelt wird. Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge hatte Android als Smartphone-Betriebssystem im dritten Quartal 2011 einen weltweiten Marktanteil von 52,5 Prozent, nach 25,5 Prozent im dritten Quartal 2010.
Am 27. Februar 2012 gab Google an, dass 850.000 Android-Geräte pro Tag aktiviert werden.
Im Sommer 2005 kaufte Google das im Herbst 2003 von Andy Rubin gegründete Unternehmen Android, von dem nur wenig mehr bekannt war, als dass es Software für Mobiltelefone entwickelte und standortbezogene Dienste favorisierte. Am 5. November 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Mobiltelefon-Betriebssystem namens Android zu entwickeln. Seit dem 21. Oktober 2008 ist Android offiziell verfügbar.
Als erstes Gerät mit Android als Betriebssystem kam am 22. Oktober 2008 das HTC Dream unter dem Namen T-Mobile G1 in den Vereinigten Staaten auf den Markt. Dass bereits dieses erste Gerät auf das Global Positioning System zugreifen konnte und mit Bewegungssensoren ausgestattet war, gehörte zum Konzept von Android.
Der Begriff App ([ˈap] als deutsche Kurzform für Applikation, [ˌæp] im englischen als Kurzform für application, das grammatische Geschlecht von [ˌæp] ist im Sprachgebrauch variabel) bezeichnet im Allgemeinen jede Form von Anwendungsprogrammen. Im Sprachgebrauch sind damit mittlerweile jedoch meist Anwendungen für Smartphones und Tablet-Computer gemeint, die über einen in das Betriebssystem integrierten Onlineshop bezogen und so direkt auf dem Smartphone installiert werden können. Zu diesen Onlineshops zählen u. a. App Store von Apple, Windows Phone Marketplace von Microsoft, Google Play, Nokia Store (früher Ovi Store), BlackBerry App World von RIM sowie PlayNow von Sony Ericsson oder Samsung Apps.
Schon die ersten Mobiltelefone enthielten oft kleine Anwendungen wie etwa Kalender, Taschenrechner oder kleine Spiele. Diese waren vom Hersteller für das jeweilige Betriebssystem konzipiert, fest installiert und nicht löschbar. Mit dem Erscheinen von Java auf Mobiltelefonen (Java ME) bekamen Anwender die Möglichkeit, kleine Anwendungen und Spiele von ihrem Mobilfunkbetreiber, oder auch aus dem Internet über WAP herunterzuladen (sog. Midlets), die häufig schon plattformunabhängig waren. Es entwickelte sich eine Hobby-Programmiererszene, aber auch professionelle Softwarehäuser boten solche Anwendungen kostenpflichtig an. Auch auf diversen PDAs konnten jeweils Anwendungen installiert werden.
Pocket PC (zu dt. etwa "PC für die Westentasche") ist ein von Microsoft seit der CeBIT 2000 in Deutschland geprägter Begriff. Er bezeichnet sowohl eine Reihe von PDAs, die mit dem Betriebssystem Windows Mobile (oder einem seiner Vorläufer) betrieben werden, als auch zum Teil das verwendete Betriebssystem selbst .
Der Name Pocket PC wurde von Microsoft ursprünglich eher aus marketingtechnischen Gründen gewählt und diente dazu, sich von der Konkurrenz und dem bisherigen Marktführer Palm mit dem Betriebssystem PalmOS abzugrenzen und den Begriff Palm-Size PC (zu dt. etwa "PC in Handflächengröße") abzulösen. Seit Windows Mobile 2003 trennte sich Microsofts Marketingstrategie wieder von den Hardware-Begriffen Pocket PC und Smartphone und besann sich für das Betriebssystem auf den starken Markennamen Windows Mobile.
In Konkurrenz zu Windows Mobile stehen vor allem Apples iOS, Palm OS, Symbian, BlackBerry und Linux bzw. Android.
Pocket PC basiert auf dem Betriebssystemkern Windows CE (WinCE) und definiert durch die über den Betriebssystemkern hinausgehende Oberfläche und die enthaltenen Anwendungen (Organizerfunktionalität, Webbrowser, E-Mail, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation...) das eigentlich für den Anwender Wesentliche des PDAs.
Windows CE wurde speziell für die Verwendung in Klein- und Kleinstcomputern insbesondere für Industrie, Automotive und mobile Geräte entwickelt. Es stellte also „nur“ die Basis für das Betriebssystem Pocket PC dar, ist dem aber nicht gleichzusetzen.
Nokia [ˈnɔkiɑ] ist ein Telekommunikationskonzern mit Hauptsitz im finnischen Espoo, der vor allem als weltgrößter Mobiltelefon-Hersteller bekannt ist. Außerdem ist das Unternehmen Anbieter von Konsumartikeln wie Set-Top-Boxen sowie von Geräten für Breitband-, IP- und mobile Netzwerke. Nokia ist zudem ein Zulieferer der Automobilindustrie und liefert z. B. Lautsprecher für diverse Automarken (u. a. BMW und Audi).
Nachdem Nokia 14 Jahre lang weltgrößter Mobiltelefonhersteller war, wurde die Firma im ersten Quartal 2012 von Samsung mit einem geschätzten Marktanteil von 25,4 % abgelöst; Nokia hatte noch 22,5 % und Apple 9,5 % Marktanteil. Der Marktanteil sank damit seit 2008 um mehr als ein Drittel. Der Gewinn von Nokia betrug 1,85 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2010, nach 891 Mio. Euro im Vorjahr. Das Jahr 2011 wurde mit einem Verlust nach Steuern von 1,488 Mrd. Euro abgeschlossen. Auch im ersten Quartal 2012 musste der Konzern einen Verlust von 929 Millionen Euro bekannt geben.
Das Unternehmen wurde 1865 von dem Ingenieur Fredrik Idestam (1838–1916) in Tampere im Südwesten Finnlands gegründet und stellte anfangs Papiererzeugnisse her, die nach Russland und Großbritannien exportiert wurden. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts produzierte das Unternehmen vor allem Gebrauchsgegenstände wie Gummistiefel und Radmäntel für Rollstühle. Noch heute prangt der Name Nokia auf vielen Fahrradreifen, sie werden allerdings nicht mehr vom Unternehmen produziert, sondern mittlerweile von der ebenfalls am Ort ansässigen Firma Nokian Tyres, einem einstigen Tochterunternehmen von Nokia.
Windows Mobile ist ein kompaktes Betriebssystem und Vorgänger von Windows Phone, kombiniert mit einer Zusammenstellung von Anwendungen für mobile Geräte. Es basiert auf der Microsoft Win32 API. Geräte, die Windows Phone bzw. Windows Mobile benutzen, sind zum Beispiel Pocket PCs, Smartphones, und tragbare Media-Center. Das Betriebssystem ist so gestaltet, dass eine Ähnlichkeit mit den Desktopversionen von Windows erkennbar ist, obwohl die jeweiligen Zielarchitekturen und Codebasen einander kaum ähnlich sind. Hingegen ist Windows Phone 7 eine komplette Neuentwicklung.
Windows Mobile für Pocket PC enthält in den meisten Versionen:
Eine Heute-Seite, die das heutige Datum, Besitzerinformationen, anstehende Termine, neue E-Mail-Nachrichten und Aufgaben darstellt. Sie enthält auch eine Leiste für Benachrichtigungen, welche dem Benutzer durch Icons Auskunft über unterschiedliche Dinge geben kann, wie etwa die Batterielaufzeit oder offene Dienstprogramme. Anwendungen können weitere Einträge auf der Heute-Seite erzeugen. Das Hintergrundbild kann angepasst werden.
Eine Taskleiste, sie zeigt die momentane Uhrzeit, die Lautstärke, den Batterie-Ladestatus und den Verbindungsstatus. Wenn ein Programm oder ein Dialog geöffnet ist, erscheint neben der Uhr ein „OK“ oder ein „Schließen“-Knopf. Das wichtige Extra der Taskbar ist der Startknopf, der eine ähnliche Aufgabe hat wie in den Desktop-Versionen von Windows.
Ein Mobiltelefon (umgangssprachlich Handy, auch Funktelefon, GSM-Telefon, Funker, in der Schweiz auch Natel) ist ein tragbares Telefon, das über Funk mit dem Telefonnetz kommuniziert und daher ortsunabhängig eingesetzt werden kann. Die zehn größten Hersteller von Mobilfunkgeräten weltweit waren im zweiten Quartal 2010 Nokia, danach folgten Samsung, LG, RIM, Sony Ericsson, Motorola, Apple, HTC, ZTE und G’Five.
Vor den Geräten, die heute als Mobiltelefon bezeichnet werden, gab es einige Vorläufer. Die Entwicklung des Mobilfunks begann 1926 mit einem Telefondienst in Zügen der Deutschen Reichsbahn und Reichspost auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin. Dieser Telefondienst wurde nur den Reisenden der 1. Klasse angeboten, doch schon 1918, rund fünf Jahre nach der Erfindung des Meißnerischen Röhrensenders, führte die Deutsche Reichsbahn im Raum Berlin Versuche mit Funktelefonen durch.
Bereits 1926 entwarf der Zeichner Karl Arnold im Simplicissimus ein visionäres Bild vom Sinn und Unsinn des mobilen Telefonierens auf offener Straße in dem Bild „Drahtlose Telephonie“.
Aus dem Jahr 1932 stammt eine Schilderung eines Mobiltelefons in der Literatur. Sie findet sich in Erich Kästners Kinderbuch Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee:
Die ersten deutschlandweit verwendbaren Autotelefone gab es 1958. Die Geräte waren wegen der für die Funktechnik verwendeten Vakuumröhren recht groß. Gespräche wurden handvermittelt, die Gerätepreise lagen bei etwa 50 % des Wagenpreises. (A-Netz)
Ab 1974 gab es in Österreich das B-Netz, in dem schon automatisch vermittelt wurde.
Das Motorola Atrix (auch bekannt als Motorola Atrix 4G und Motorola Atrix MB860) ist ein auf Android basierendes Smartphone des US-amerikanischen Herstellers Motorola, welches erstmals im Januar 2011 auf der CES 2011 vorgestellt wurde. Durch die Verwendung neuster Technik und mehrerer Innovationen erhielt das Smartphone im Laufe der Messe zehn Auszeichnungen von Fachmagazinen , darunter von CNET.com in der Kategorie Bestes Smartphone.
Erstmals öffentlich vorgestellt wurde das Smartphone an der US-amerikanischen Fach-Messe CES im Januar 2011. In der Fachpresse erntete das Motorola Atrix von Beginn an Aufmerksamkeit. Zum einen lag dies an der fortschrittlichen Technik, wie beispielsweise dem Nvidia Tegra 2-System-on-a-Chip mit zwei Prozessorkernen und 1 Ghz Taktfrequenz und der Unterstützung des modernen Mobilfunkstandards HSPA+. Zum anderen hat das Motorola Atrix mit seiner Dockingstation ein Alleinstellungsmerkmal (engl. USP unique selling proposition, Alleinstellungsmerkmal).
Das Smartphone wird nach Angaben von Motorola in den USA unter dem Namen Motorola Atrix 4G ab dem 1. Quartal 2011 angeboten. Da AT&T das Alleinvertriebsrecht für das Apple iPhone kürzlich verloren hat, soll das Atrix in dessen Fußstapfen treten und besonders stark gefördert werden. In Großbritannien wird das Motorola Atrix (ohne den Namenszusatz 4G) über den Mobilfunkanbieter Orange ab dem 2. Quartal 2011 erhältlich sein. Das Motorola Atrix 4G ist im 2. Quartal 2011 auch in Deutschland unter dem Namen Motorola Atrix erschienen.
Die Marke Xperia steht für eine Produktserie von Smartphones von Sony (beziehungsweise Sony Mobile Communications nach der Auflösung von Sony Ericsson).
Die Xperia-Produktserie wurde am 10. Februar 2008 in Barcelona vorgestellt, um dem Konvergieren der Anwendungsbereiche Web, Multimedia und Applikationen auf hochwertigen mobilen Endgeräten entgegenzukommen. Der Zugriff auf alle wichtigen Funktionen soll durch eine von Sony Ericsson neu entwickelte Benutzeroberfläche, dem „XPERIA panel interface“, besonders einfach sein. Mit der Aussage von Rikko Sakaguchi (Head of Portfolio and Propositions, Sony Ericsson): „Our vision for the XPERIA™ X1 is to deliver a seamless blend of mobile Web communication and multimedia entertainment within a distinctive design" (deutsch: „Unser Ziel für das XPERIA™ X1 ist es, eine nahtlose Verschmelzung von mobiler Web Kommunikation und Multimedia Entertainment in einem unverwechselbaren Design zu liefern.“) positioniert Sony Ericsson das erste Gerät der Serie klar im gleichen Segment wie das Apple iPhone.
Das Sony Ericsson XPERIA X1 ist das erste Modell der Xperia-Serie. Das Gerät ist ein Smartphone mit einer herausziehbaren QWERTZ-Tastatur und verfügt über einen 3-Zoll-WVGA-Touchscreen mit einer Auflösung von 480x800 Pixeln. Als Betriebssystem wird Windows Mobile 6.1 Professional eingesetzt, auf dem das Xperia panel interface aufbaut. Das X1 ist das erste Mobiltelefon von Sony Ericsson mit einem Windows-Betriebssystem.
webOS ist ein Smartphone- und Tablet-Betriebssystem der Firma Hewlett-Packard (früher HP Palm). Es stellt den Nachfolger des Palm OS dar und ist auf die Bedienung per kapazitivem Touchscreen mit Multi-Touch-Gesten angepasst. Der Name steht stellvertretend für die tiefe Integration von Internetdiensten sowie die Einbindung von Webtechniken in das auf Basis von Linux entwickelte Betriebssystem und die Benutzeroberfläche. Am 18. August 2011 teilte HP unter dem Geschäftsführer Léo Apotheker die Einstellung der Entwicklung von webOS-basierten Geräten mit. Seine Nachfolgerin Meg Whitman gab Ende 2011 bekannt, webOS soll im Laufe des Jahres 2012 als Open-Source-Software freigegeben werden.
Die letzte öffentliche Version 5.4 von Palm OS, die mittlerweile von der Firma Access gekauft und in Garnet umbenannt wurde, unterstützte nur zwei Verbindungsprofile und somit bei Smartphones (mit GPRS und Bluetooth) kein zusätzliches UMTS oder integriertes GPS. Dadurch konnte die Hardware-Ausstattung der neueren Palm-Geräte nicht mehr mit der anderer Hersteller mithalten. Palm entschloss sich in der Folge, Palm OS nicht weiterzuentwickeln und auch das von Access als Nachfolger von Garnet entwickelte Betriebssystem Access Linux Platform nicht zu verwenden, sondern ein neues Betriebssystem zu entwickeln. webOS wurde unter dem Codenamen Nova entwickelt.
Das Betriebssystem wurde zusammen mit dem ersten neuen Smartphone von Palm auf der Consumer Electronics Show am 8. Januar 2009 in Las Vegas vorgestellt.
Die High Tech Computer Corporation (HTC) ist ein taiwanischer Hersteller von Mobiltelefonen und Tablet-Computern.
HTC wurde am 15. Mai 1997 gegründet, der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Taoyuan (Taiwan). Die Firma konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von elektronischen Geräten, die auf unterschiedliche Weise die Eigenschaften und Funktionen eines Mobiltelefons und eines tragbaren Computers miteinander verbinden.
Am 5. November 2007 wurde bekanntgegeben, dass HTC sich der von Google initiierten Open Handset Alliance um die Linux-basierte mobile Plattform Android angeschlossen hat. In den USA wurde im Herbst 2008 das G1 als erstes Android-Endgerät von HTC und T-Mobile auf den Markt gebracht. Die Produkteinführung für Deutschland fand am 2. Februar 2009 statt. Am 5. Januar 2010 stellte Google das Smartphone Nexus One vor, das ebenfalls von HTC hergestellt wird.
Ein Jahr darauf wurde HTC von der GSMA zum besten Geräte-Hersteller 2011 gewählt.
Obwohl anfangs von HTC nur Android-Mobiltelefone mit gesperrtem Bootloader vertrieben wurden, welche es unmöglich machten, ein sogenanntes Custom-ROM aufzuspielen, das u.a. Fehler behebt und zusätzliche Funktionen bietet, lenkte HTC später ein. So werden künftig keine Bootloader mehr gesperrt und für bereits im Umlauf befindliche Geräte werde an einer Software gearbeitet, die mit einem Update aufgespielt werden kann, um den Bootloader zu entsperren. Damit ist es in Zukunft möglich, auch auf Android-Mobiltelefonen von HTC sogenannte Custom-ROM-Module aufzuspielen.
Ein Touchscreen, Tastschirm, Berührungsbildschirm bzw. Sensorbildschirm ist ein kombiniertes Ein- und Ausgabegerät, bei dem durch Berührung von Teilen eines Bildes der Programmablauf eines technischen Gerätes, meist eines Computers, direkt gesteuert werden kann. Die technische Umsetzung der Befehlseingabe ist für den Nutzer gleichsam unsichtbar und erzeugt so den Eindruck einer unmittelbaren Steuerung eines Computers per Fingerzeig. Das Bild, welches durch das darauf oder darunter befindliche Touchpad berührungsempfindlich gemacht wird, kann auf verschiedene Weise erzeugt werden: dynamisch mittels Monitoren, über Projektion oder physikalisch (etwa als Ausdruck).
Statt einen Cursor per Maus oder Ähnliches zu steuern, kann der Finger oder ein Zeigestift verwendet werden. Die Anzeige eines Mauszeigers wird damit überflüssig.
Die Analogie zum Mausklick ist ein kurzes Tippen. Durch Ziehen des Fingers oder Stiftes über den Touchscreen kann eine „Ziehen und Fallenlassen“-Operation ausgeführt werden. Manche Systeme können mehrere gleichzeitige Berührungen zu Befehlen verarbeiten (Multi-Touch), um zum Beispiel angezeigte Elemente zu drehen oder zu skalieren.
Touchscreens finden als Info-Monitore, zum Beispiel auf Messen, zur Orientierung in großen Kaufhäusern, zur Bedienung von Smartphones oder für die Fahrplanauskunft auf Bahnhöfen Verwendung. Hin und wieder sind auch in den Schaufenstern von Apotheken oder Reiseveranstaltern Touchscreens zu finden, über die detaillierte Informationen abgerufen werden können.
Sony Mobile Communications AB ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Unternehmens Sony, das 2001 als schwedische Aktiengesellschaft mit Sitz in London gegründet wurde. Registriert ist das Unternehmen im südschwedischen Lund. Sony Mobile Communications liegt derzeit auf Platz zehn der weltweit größten Hersteller von Mobiltelefonen. Das Unternehmen war bis 15. Februar 2012 ein Joint-Venture der beiden Unternehmen Sony und Ericsson.
Ericsson ist als Rüstungs- und Telekommunikationskonzern tätig und war Anfang der 1990er Jahre einer der größten Hersteller mobiler Telefone. Doch die Sparte Mobiltelefone zeigte im neuen Jahrtausend zunehmend Schwächen. Als Gründe für das schlechte Geschäft wurden Marketing- und Lieferprobleme sowie ein träges Management genannt.
Zudem hatte die Führung von Ericsson Markttrends verpasst und konnte somit nicht die Wünsche der Kunden erfüllen. Zwar war das technische Niveau der Ericsson-Geräte stets sehr hoch, doch das kantige Design verhinderte den kommerziellen Erfolg außerhalb des Businesskundenbereiches und drängte das Unternehmen an den Rand des Marktes. Zuletzt musste Ericsson jedes seiner Mobiltelefone mit knapp 60 Euro subventionieren, was zu hohen Verlusten und fast zur Insolvenz führte.
Ericsson und die Sony Corporation gaben am 24. April 2001 bekannt, ein Memorandum of Understanding unterzeichnet zu haben. Ziel war es, ein gemeinsames Unternehmen zu gründen, in dem weltweit die Mobiltelefon-Geschäftsbereiche beider Unternehmen zusammengeführt werden.
Treo ist ursprünglich eine Produktfamilie von Smartphones auf Palm-OS-Basis der Firma Handspring.
Nach der Fusion von Handspring mit Palm, Inc. zu palmOne erfolgt die Entwicklung unter der Regie von palmOne (jetzt wieder unter dem Namen Palm). Neuere Treo-Modelle aus dieser Zeit benutzen neben dem hauseigenen Palm OS auch das Windows Mobile-Betriebssystem.
Der Treo 90 war der letzte „reine“ Organizer von Handspring (ohne Telefon). Er bot als erstes Gerät nach dem Prism wieder ein Farbdisplay, diesmal mit 4096 Farben. Dank eines etwas kleineren Displays konnten Ausmaße und Gewicht des PDAs reduziert werden: 113 Gramm bei 10,8 cm × 7,1 cm × 1,6 cm. Besonderheiten des Gerätes waren die für einen Palm-OS-PDA noch ungewöhnliche Tastatur wie bei den Smartphone-Modellen, die Frontklappe mit Fenster fürs Display und der Wechsel hin zu einem SD-Card-Slot (mit Springboard-Slot wären die kompakten Ausmaße nicht zu erreichen gewesen). Als erstes Handspring Gerät hatte der Treo 90 Palm OS 4.1 zu bieten, während auch spätere Modelle noch mit der 3.5er Version erschienen. Eine Neuheit, die auch in späteren Treos zu finden ist, war das Telefonbuch, in dem man erstmals Nummern durch Eingeben der ersten Buchstaben eines Namens finden konnte.
Die Geräte Treo 180 und 180g erschienen Anfang 2002. Diese hatten ein eingebautes Dualband GSM-Mobiltelefon. Während der Treo 180 den Schritt hin zu einer kleinen aber vollständigen Tastatur wagte, kam der 180 g für „konservative“ Graffiti-Nutzer ohne aus.