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Als Kreuzfahrt bezeichnet man eine Urlaubsreise auf einem Kreuzfahrtschiff, bei der entlang einer bestimmten Route verschiedene touristische Ziele angelaufen werden. Eine Kreuzfahrt ist eine typische Form einer Pauschalreise bestehend aus einem Bündel von Einzelleistungen, wie Transport, Unterbringung, Verpflegung, Unterhaltung etc. Man unterscheidet Kreuzfahrten nach ihrem Fahrtgebiet in Hochseekreuzfahrten oder Flusskreuzfahrten. Hochsee-Kreuzfahrtschiffe sind größer und anders gebaut als Flusskreuzfahrt-Schiffe: letztere haben wenig Tiefgang und sind nicht allzu hoch, damit sie auch bei hohem Wasserstand unter allen Flussbrücken hindurchpassen (siehe auch Passagierschiff). Die beiden Kreuzfahrttypen unterscheiden sich auch in ihren Fahrtzeiten und Zeiten für die Landgänge, dem Freizeitprogramm an Bord und dadurch auch in ihren Zielgruppen. Seit Jahrzehnten gibt es erfolgreiche Kreuzfahrt-Fernsehserien; diese gelten als ein maßgeblicher Faktor, der diese Urlaubsform populär gemacht hat. Das ZDF strahlt seit 1981 die Serie Das Traumschiff aus, inspiriert unter anderem durch die Serie Love Boat. Die DDR besaß ein Kreuzfahrtschiff; die Plätze für Kreuzfahrten wurden vorwiegend aktiven Parteimitgliedern angeboten. Diese wurden während der Fahrt intensiv von der Stasi beobachtet mit dem Ziel, Fälle von Republikflucht zu vereiteln.

Ein Kreuzfahrtschiff ist ein Passagierschiff, dessen Aufgabe nicht die Beförderungsleistung von einem Hafen zu einem anderen, sondern die Reise (Kreuzfahrt) an sich ist. In der Regel werden mehrere touristisch interessante Ziele einer Region oder eines Seegebiets in einem bestimmten Zeitraum planmäßig angelaufen. In erster Linie lassen sich Kreuzfahrtschiffe auf Grund ihres Einsatzgebietes in Hochsee- und Fluss-Kreuzfahrtschiffe einteilen. Weltweit standen Kreuzfahrtinteressenten im Hochseebereich im Jahr 2008 insgesamt 310 Schiffe mit einer Kapazität von 370.000 Betten zur Verfügung. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Schiffe zu kategorisieren. Aufteilungen nach Größe, Geschäftsmodellen oder Lebensstilen sind üblich. Je nach Interessen, Charakter, Alter und finanzieller Situation der Reisenden stehen Luxus, Abenteuer, Bildung, Kultur, Unterhaltung, Fitness, Wellness, spezielle Themen oder Erholung im Vordergrund. Die Größe, Ausstattung und Besatzung ist der jeweiligen Zielgruppe angepasst. Unterteilt man Hochsee-Kreuzfahrtschiffe nach ihrer Größe, gemessen in Bruttoraumzahl und Passagierkapazität, ergibt sich folgende Einteilung: Eine weitere Unterscheidung, die durch die Größe definiert wird, ist die Einteilung von Schiffen der Post-Panamax-Klasse, das sind Schiffe, die aufgrund ihrer Größe den Panamakanal nicht mehr passieren können. Kreuzfahrtschiffe lassen sich auch durch die Vergabe von Sternen klassifizieren.

Costa Crociere S.p.A. ist eine der zwölf Kreuzfahrtgesellschaften der Carnival Corporation & plc mit Firmensitz in Genua, Italien. Der italienische Schifffahrtskonzern wurde 1854 von Giacomo Costa als Giacomo Costa fu Andrea gegründet. Zum Unternehmen gehören die Marken Costa Kreuzfahrten, AIDA Cruises und die 2006 gegründete Marke Costa Asia. Markenzeichen von Costa Crociere ist der zylinderförmige gelbe Schornstein mit dem blauen Großbuchstaben „C“. Anfangs wurden hauptsächlich Olivenöl und Stoffe transportiert. Im November 1946 erwarb die Reederei die amerikanische William Luckenbach, die ehemalige Pommern des Norddeutschen Lloyd und Rappahannock der US Navy, ließ Kabinen für 50 Passagiere einbauen, nannte das Schiff Maria C und begann mit ihm einen Liniendienst von Genua nach Montevideo und Buenos Aires. Die Maria C war das erste Schiff der Gesellschaft, das Passagiere beförderte. 1948 nannte sich die Reederei um in Linea C und war in zunehmendem Maße im Passagierdienst tätig. Am 31. März 1948 fand die erste Überfahrt von Genua nach Rio de Janeiro statt. Ab 1950 fuhren immer mehr Schiffe im Dienst der Reederei. In den 1960er Jahren bot das Unternehmen als erster Betreiber weltweit Kreuzfahrten in die Karibik an. Ab 1980 verlagerte sich die Geschäftstätigkeit immer mehr auf Kreuzfahrten. 1986 wurde die Firma radikal umorganisiert und heißt nunmehr Costa Crociere S.p.A.

Die Norway war ein Transatlantikliner, der später zum Kreuzfahrtschiff umgebaut wurde. Sie wurde am 25. Juli 1956 von der französischen Reederei Compagnie Générale Transatlantique als France in Auftrag gegeben und entstand auf der Werft Chantiers de l'Atlantique in St. Nazaire. Am 11. Mai 1960 lief die France vom Stapel und wurde am 6. Januar 1962 von der Werft abgeliefert. Nach einer Jungfernkreuzfahrt kam das Schiff ab dem 3. Februar 1962 auf der Nordatlantikroute zwischen Le Havre und New York City zum Einsatz. Mit einer Länge von 315,53 Metern war die France das bis dahin längste Passagierschiff. Ihre Breite betrug 33,81 Meter, ihr Tiefgang 10,48 Meter. Vermessen war das Vierschraubenschiff mit 66.343 BRT bei einer Verdrängung von 57.607 Tonnen. Die France verfügte über zwölf Decks und war vom Kiel bis zur Mastspitze 67,97 Meter hoch. Ihr Antrieb bestand aus acht Kesseln, die vier Dampfturbinen von CEM-Parsons-Atlantique mit Getriebe antrieben, welche wiederum auf vier Propeller wirkten. Insgesamt verfügte die France über eine Antriebsleistung von 175.000 PS. Bei einem Treibstoffverbrauch von 800 Tonnen pro Seetag erreichte die France eine Dienstgeschwindigkeit von 31 Knoten. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 35,21 Knoten war sie nach der United States der zweitschnellste jemals gebaute Transatlantikliner. 1980: Zur Reduzierung des Treibstoffverbrauchs von 800 t/Tag auf 200 t/Tag wurden der vordere Kesselraum und die äußeren Antriebswellen stillgelegt.

Unter Schiffsmaßen versteht man unterschiedliche technische Daten wie Masse- und Raumangaben, Verdrängung, Tragfähigkeit, Tiefgang, Länge und Geschwindigkeit eines Schiffes. Die folgenden Angaben gelten für Seeschiffe. Angaben zu Schiffsgrößen und Schiffsleistungen variieren aufgrund ihrer unterschiedlichen Zweckrichtung und unterschiedlicher nationaler Maßeinheiten. Der Begriff „Verdrängung“ (auch Deplacement, engl. displacement, franz. déplacement, Wasserverdrängung) leitet sich aus dem Archimedischen Prinzip her und illustriert, dass ein Schiff schwimmt (bzw. ein Unterseeboot schwebt), wenn die Masse des verdrängten Wassers der Masse des Schiffes entspricht. Schiffbautechnisch werden die Begriffe Deplacement und Wasserverdrängung (Bezeichnungen: D oder P) mit der Masse des Schiffes gleichgesetzt. Ein Schiff mit einem Deplacement von 10.000 Tonnen verdrängt 10.000 metrische Tonnen Wasser. Dies entspricht etwa 10.000 m³ Süßwasser bei 3,98 °C (siehe alte Definition des Kilogramms). Da sich die Verdrängung in Abhängigkeit von Salzgehalt und Temperatur und damit der Dichte des Wassers ändert, ändert sich auch der Tiefgang des Schiffes. In der zur Schiffsvermessung notwendigen Werftrechnung oder beispielsweise bei der Berechnung von Ladefällen unterscheidet man aufgrund der notwendigen Anpassung an verschiedene Wasserdichten zwischen dem Kubischen Deplacement (auch Kubische Verdrängung), das in Kubikmetern angegeben wird, und dem Gewichtsdeplacement in metrischen Tonnen bzw. Standard-Tonnen à 1.016 kg.

Die Reederei Peter Deilmann GmbH (bis 2010 Peter Deilmann Reederei GmbH & Co. KG) ist eine deutsche Reederei mit Sitz in Neustadt in Holstein und ein Tochterunternehmen der Holding Aurelius AG. Sie bereedert derzeit über eine Tochtergesellschaft ein Schiff, die aus der ZDF-Fernsehserie Das Traumschiff bekannte Deutschland. Nach der Insolvenz der Peter Deilmann Reederei GmbH & Co. KG im Jahr 2009, die mit bis zu zehn Hochsee- und Flusskreuzfahrtschiffen zuletzt einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro erwirtschaftete und rund 50.000 Passagiere beförderte, wurde nach der Neugründung der Reederei Peter Deilmann GmbH zum 1. Januar 2010 die Reedereitätigkeit wieder aufgenommen. Im Oktober 2010 wurde die neue Reederei mehrheitlich von der deutschen Industrieholding Aurelius AG übernommen. Peter Deilmann begann 1968 Frachtschiffe zu betreiben. Erst vier Jahre später, 1972, gründete er die unter der Marke Peter Deilmann bekannt gewordene Reederei und war in dieser bis zu seinem Tode im November 2003 tätig. Ursprünglich waren bis zu zehn Frachtschiffe für die Reederei auf allen Weltmeeren unterwegs. Mit sogenannten Butterfahrten begann Deilmann den Einstieg in die Passagierschifffahrt. Nachdem man sich von den Frachtschiffen getrennt hatte und vier Passagierschiffe, die Nordlicht, die Nordwelle, die Nordbrise und die Nordschau, gekauft hatte, richtete das Unternehmen einen Fährdienst von Neustadt nach Bornholm ein, der mit der Nordlicht bedient wurde.

Bill Gaither (* 28. März 1936 in Alexandria, Indiana) ist ein US-amerikanischer Sänger christlicher Popmusik, in den USA Southern Gospel genannt. Er entwickelte Formate von Konzerten, Musikaufnahmen, Videos, DVDs, Fernsehsendungen und Kreuzfahrten mit zahlreichen anderen Künstlern unter dem Namen Gaither Homecoming. Bill Gaither wurde 1936 in Alexandria, Indiana, etwa 35 Meilen nordöstlich von Indianapolis als Sohn von George und Lela Gaither geboren. Nach seinem Abschluss am Anderson College im Jahre 1959 arbeitete er als Englischlehrer. 1962 heiratete er Gloria Sickal. Nachdem sie mehrere Jahre versucht hatten, ihre Musikkarriere und ihren Vollzeitjob als Lehrer gleichzeitig zu leben, gab er 1967 seinen Job als Lehrer auf und widmete sich ab dann Vollzeit seiner Musikkarriere. Das Lied "He Touched Me" (Deutsch: "Er fand mich"), das er 1964 aufgenommen hatte, war sein Durchbruch als Musiker. Zunächst schrieb er mit seiner Frau Lieder über Themen, die sie in ihrem geistlichen Leben bewegten. Viele der Lieder, die seitdem entstanden sind, wurden in das Repertoire von christlichen Gemeinden auf der ganzen Welt aufgenommen. Auch Elvis Presley interpretierte ihre Songs. Bill Gaither sang ab 1956 nebenberuflich mit seinem Bruder Danny und seiner jüngeren Schwester Mary Ann als Bill Gaither Trio. Später gründete er ein Männerquartett mit dem Namen “Gaither Vocal Band” und organisierte Konzerte und Videoaufnahmen. Er gründete auch einen Verlag, Aufnahmestudios und eine Pensions- und Krankenkasse für Musiker.

Viking River Cruises AG ist ein weltweit agierender Anbieter von Flusskreuzfahrten. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Basel, Schweiz. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Köln und firmiert dort als Viking Flusskreuzfahrten GmbH. Mit über zwanzig Schiffen ist Viking River Cruises eines der weltweit größten Flusskreuzfahrt-Unternehmen. Im Jahr 2006 erzielte es einen Umsatz von über 200 Millionen US-Dollar. Weltweit sind 1700 Mitarbeiter an Bord und an Land beschäftigt. Die Gründung von Viking River Cruises erfolgte 1997 in Russland durch Torstein Hagen, den jetzigen Generaldirektor und Präsidenten des Verwaltungsrats. Im ersten Geschäftsjahr operierte das Unternehmen mit vier Schiffen auf verschiedenen russischen Flüssen. 1999–2001 folgte ein Neubauprogramm mit acht Flusskreuzern. 2000 übernahm Viking außerdem die KD Deutsche Flusskreuzfahrten mit ihren neun Schiffen von Köln-Düsseldorfer und erweiterte das Angebot auf ukrainische und französische Flüsse sowie auf Donau, Elbe, Rhein, Main und Mosel. 2001 erfolgte mit der Eröffnung eines Büros in Los Angeles der Sprung in die USA. 2004 führte das erste Viking-Flusskreuzfahrtschiff auf dem Jangtse in China ein. Im Oktober 2006 kam der ägyptische Nil hinzu. In Ägypten kooperiert Viking River Cruises mit der Mövenpick Hotels & Resorts und nutzt für seine Gäste als Nil-Kreuzfahrtschiff die Mövenpick M/S „Royal Lotus“, ab November 2007 die neue Mövenpick M/S „Royal Lily“.

Southampton [saʊθˈæmptən] ist eine Hafenstadt an der Südküste Englands, im County Hampshire. Sie liegt am Southampton Water, der Flussmündung des Test und des Itchen, der in den Ärmelkanal mündet. Die Stadt hat 239.400 Einwohner. Sie ist als Metropolregion mit anderen Orten rund um den Solent locker zur Southampton Urban Area (304.400 Einwohner) zusammengeschlossen. Die Stadt wurde um das Jahr 70 n. Chr. unter dem Namen Clausentum von den Römern gegründet. Die Siedlung hatte eine vorwiegend strategische Bedeutung als Hafen für die damals bereits bedeutenden Städte Salisbury und Winchester. Größere Bedeutung erlangte die Stadt nach der normannischen Invasion 1066. Damals hieß sie „Hamwic“. Das nahe gelegene Winchester wurde zur Hauptstadt Englands und Southampton zum wichtigsten Handelshafen. Mit Beginn der britischen Expansion in Asien und Nordamerika verlor der Hafen seine herausragende Stellung an Städte wie Plymouth oder Liverpool. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt zum beliebten Erholungsort, verlor diese Position jedoch schnell an Brighton. Der Aufschwung kam in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich mehrere Werften in Southampton ansiedelten. Der Schiffbau wurde zur wichtigsten Industrie und der Hafen expandierte durch den verstärkten Handelsverkehr auf dem Nordatlantik. 1907 verlegte die White Star Line ihre Zentrale nach Southampton, 1919 folgte Cunard. Bis zum Zweiten Weltkrieg entstanden ein Flughafen und mehrere Fabriken. Unter anderem wurden die ersten Spitfire-Flugzeuge im Stadtteil Woolston entwickelt und gebaut.

Die Infante Dom Henrique war ein portugiesisches Kreuzfahrtschiff – das größte seiner Bauart zur damaligen Zeit. Die Infante Dom Henrique wurde von Cia Colonial, Lissabon, im Dezember 1957 bestellt. Die belgische Werft, die diesen Auftrag erhielt, hatte 1952 bereits die Vera Cruz und 1953 die Santa Maria gebaut. Am 29. April 1960 wurde durch die Frau des Reedereipräsidenten, Frau Maria Theresa Soares da Fonseca das Schiff getauft. Im Februar 1961 begannen die Testfahrten in der Nordsee. Hierbei traten starke Vibrationen zu Tage - hervorgerufen durch die Geometrie der Propeller. Aus diesem Grund wurden wenig später andere Propeller mit einer geänderten Geometrie eingebaut, mit denen keinerlei Probleme mehr auftraten. Die Ablieferung nach dem Komplettausbau und den Abnahmefahrten erfolgte am 21. September 1961 nach Lissabon, Portugal. Die Jungfernfahrt startete am 4. Oktober 1961 und führte von Lissabon über Funchal, Luanda, Lobito, Kapstadt, Lourenco Marques nach Beira. Verglichen mit den früheren Schiffen, brachte die Reederei mit diesem Schiff radikale Änderungen während der Planung ein. Es sollte schon das futuristische Aussehen der Schiffe „von morgen“ besitzen. Man schwor u. a. den in den früheren Schiffen genutzten dunklen Holzverkleidungen und den Gartenverandas ab. Die verwendeten Verkleidungen entsprachen einem sehr modernistischen 1950er Jahre-Stil mit viel Metall und Glas, Pastelltönen kombiniert mit starken dunklen Farbtönen.

Ein Fahrgastschiff oder Passagierschiff ist ein Wasserfahrzeug spezieller Konstruktion, Ausrüstung und Einrichtung zur Beförderung und Versorgung von Personen (Fahrgäste, Passagiere, Kabinen- und Luxuskabinenpassagiere, Deckspassagiere, Ausflügler, Tagespassagiere, Pilger, Touristen) auf Binnenwasserstraßen (Binnenfahrgastschiff, Tagesausflugsschiff), auf Küstengewässern (Küstenfahrgastschiff), (Bäderfahrgastschiff) oder über See Hochseefahrgastschiff bzw. Überseefahrgastschiff. Nach der Einsatzart werden Linien-Fahrgastschiffe mit fahrplanmäßigen Abfahrten und Ankünften auf Kurz- und Langstrecken, Urlauber-Fahrgastschiffe und Kreuzfahrtschiffe für Vergnügungs- und Erholungsreisen unterschieden. Nach den Bestimmungen der Internationalen Konvention zum Schutz des menschlichen Lebens auf See ist jedes Handelsschiff mit mehr als zwölf Fahrgastplätzen ein Fahrgastschiff. Die Bezeichnung Passagierschiff ist jetzt im Sprachgebrauch üblich für seegehende Fahrgastschiffe und stammt aus dem Englischen von passenger vessel. Das Hochsee-Passagierschiff zeichnet sich durch umfangreiche Aufbauten mit mehreren Decks aus. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden große Passagierschiffe überwiegend als Verkehrsmittel genutzt. Im Liniendienst fuhren sie im Überseeverkehr, insbesondere auf der Transatlantik-Route zwischen Europa und Nordamerika und der Pazifik-Route zwischen Fernost und USA. Zur Zeit der Massenauswanderungen im 19. Jahrhundert bis Beginn des 20. Jahrhunderts begann nahezu täglich ein Passagierschiff die Reise von Europa nach Nordamerika.


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